Initiative „Solidarität und Nächstenliebe in Corona-Zeiten“ gestartet!

Unsere Schule will ein positives Zeichen setzen – lesen Sie dazu den folgen Aufruf und machen Sie mit – da wo Sie können und wollen und natürlich ohne sich oder andere zu gefährden!

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Studierende,

in der aktuellen Corona-Situation haben viele Menschen Ängste und große Sorgen. Viele sor-gen sich um die eigene Gesundheit oder um die ihrer Angehörigen, haben Angst um ihren Arbeitsplatz oder fühlen sich allein gelassen. Solche Krisen können aber auch ein Anlass sein, um zusammenzurücken und sich als Gemeinschaft zu verstehen. Und das fängt mit kleinen Taten der gelebten Solidarität und Nächstenliebe an, die große Wirkung erzielen können. Manche Familien stehen jetzt vor der Frage, wie sie die Betreuung ihrer Kinder sicherstellen können, ohne ihren Arbeitsplatz zu gefährden. Ältere Menschen wissen nicht, wie sie ihre täglichen Einkäufe oder Besorgungen erledigen sollen. Aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen und kulturellen Lebens werden bald viele auch unter Einsamkeit leiden. Die leer geräumten „Nudel-Regale“ zeigen, dass sich vielerorts schon Egoismus breit macht. Das sollte für alle, die sich auf soziale Berufe vorbereiten – als angehende Erzieher*innen, Sozialassistenten*innen, Pflegekräfte oder Fachoberschüler*innen ein Startschuss sein, um ein positives Signal in unsere Gesellschaft zu senden:

Kein Egoismus, keine Gleichgültigkeit gegenüber dem Mitmenschen, sondern tätige Solidarität und Nächstenliebe!

Machen Sie mit, indem Sie in Ihrer Familie, Ihrem Bekanntenkreis, in Ihrer Nachbarschaft oder Kirchengemeinde aktiv helfen, wo es nötig und wie es Ihnen möglich ist. Vielleicht kön-nen Sie in Ihrer Freizeit die eine oder andere Aufgabe übernehmen – bei der Betreuung von einzelnen Kindern (keine Gruppen!) oder Einkäufen für ältere Menschen. Dabei sollen Sie sich selbstverständlich nicht selbst gefährden und alle Regeln (Hygiene, Abstand halten usw.) beachten. Manchmal helfen schon ein Anruf oder ein freundliches Wort, manchmal ist die konkrete Tat notwendig!

Setzen wir als Schulgemeinschaft ein positives Zeichen! Viele kirchliche und nichtkirchliche Organisationen, Gemeinschaften und Initiativen tun das auch. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass es in unserer Stadt und in unserem Land nicht herzlos und kalt zugeht. Schreiben Sie uns, wenn Sie selbst Ideen und Anregungen oder schon eigene positive Erfah-rungen gemacht haben. Wir würden dann – natürlich anonymisiert und unter Beachtung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen – darüber z.B. auf unserer Homepage berichten und damit auch in der Öffentlichkeit ein positives Zeichen setzen – für Solidarität und Nächstenliebe in Corona-Zeiten! Ihre Erfahrungsberichte, Anregungen und kreativen Ideen sammelt Frau Dr. Francine Jobatey francine.jobatey@kses.schulerzbistum.de) und gibt Ihnen dann über unsere Online-Plattform auch Rückmeldungen.

Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören und auch auf diese Weise miteinander in Kontakt zu bleiben!

Ihr Matthias Rösch,
Schulleiter